Dispo-Abzocke – Millionen Deutsche sind 2023 betroffen
Besonders staunen werden auch 2023 die allerorts umworbenen Dispokunden. Aktuell verlangen Banken im Schnitt rund zehn Prozent für die Miesen auf Giro- und Gehaltskonten. Wird der Leitzins weiter erhöht, könnte der Dispozins auf durchschnittlich noch weiter ansteigen. Ein Zinsschock mit Ansage, den trotz Diskussionen über eine Deckelung der Dispozinsen seitens der Politik ist in den letzten Jahren – bis heute – nichts entgegengesetzt wurde.
Die Höhe der Dispozinsen orientiert sich, je nach Bank, am EZB-Leitzins oder am 3-Monats-Euribor. Das ist der Zinssatz, zu dem sich Banken untereinander Geld leihen. Dieser entwickelte sich in der Vergangenheit ähnlich wie der EZB-Leitzins.