Wenn das Geld fehlt

Konto im Minus – das kannst Du tun

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Konto überziehen ist gefährlich – doch warum?

Banken bewerben Dispokredite gerne mit finanzieller Freiheit und zusätzlicher Flexibilität. Das stimmt tatsächlich: Denn mit dem Dispo auf dem Girokonto oder Gehaltskonto lassen sich Wünsche ohne Probleme finanzieren, finanzielle Engpässen überbrücken und mal eben zusätzlich an Bargeld kommen. Über mögliche Risiken erfährst Du aber selten etwas. Dabei verleitet ein Dispokredit im Alltag mehr Geld auszugeben, als man eigentlich hat oder auch braucht. Ist das Girokonto erst mal im Minus, bleibt es oft dabei und es entstehen hohe Kosten und viele Unannehmlichkeiten.

Konto im Minus – das sind die typischen Ursachen

Vermutlich kennst Du das Problem auch – im Alltag sind die Ausgaben oft schnell mal höher als die monatlichen Einnahmen. Kommt dann kein zusätzliches Geld oder hat man keine Ersparnisse, um das Minus auszugleichen, bleibt einem nur die Möglichkeit: mit dem Konto ins Minus zu gehen. Alles weiter nicht schlimm wirst Du jetzt denken, vor allem dann, wenn das Minus auf dem Konto nicht zum Normalfall wird.

Doch genau vor diesem Szenario waren Kreditexperten und Verbraucherschützer aus Erfahrung. Denn landet das Konto erst mal im Minus, bleibt es in den allermeisten Fällen auch dort.

Natürlich rutscht das Giro- und Gehaltskonto meist nicht mit purer Absicht in die roten Zahlen. Häufig sind es sogar Zufälle, überraschende Zahlungen oder die eigene Fehleinschätzung, die zu einer plötzlichen Kontoüberziehung führen. Dabei gibt es typische Gründe, warum wir unser Konto regelmäßig überziehen:

  • Unerwartete Überweisungen, Zahlungen oder Reparaturen belasten das Konto.
  • Regelmäßige Abbuchungen und Einzugsermächtigungen werden im Alltag vergessen.
  • Gehaltsüberweisung oder geplante Einzahlungen verzögern sich.
  • Im Urlaub oder beim Shoppen gerät der Kontostand aus dem Blick.
  • Geringere Einnahmen bei Arbeitslosigkeit oder Krankheit können die Fixkosten mehr decken.

All das ist menschlich und passiert nur allzu rasch in unserem Alltag. Doch Banken interessiert das herzlich wenig – auf Verständnis darfst Du in solchen Situationen meist nicht hoffen. Im Gegenteil: Die Konsequenzen einer dauerhaften und unerlaubten Kontoüberziehung sind meist schnell zu spüren.

Das passiert, wenn Dein Konto dauerhaft im Minus steht

Bist Du mit Deinem Konto in den Miesen, kostet das zuallererst einmal viel Geld. Im Gegensatz zu Kreditzinsen sind die Dispozinsen auch heute noch meist saftig. Besonders gravierend wird es, wenn Du Dein Konto dauerhaft bis an die erlaubte Liquiditätsgrenze überziehst oder darüber hinaus:

Fehlende Liquidität

In solchen Fällen lassen Banken Daueraufträge und Lastschriften einfach zurückgehen, und auch Deine Überweisungen und Rechnungen bleiben ungedeckt. In der Folge gibt es nicht nur mit der eigenen Bank Probleme. Auch Vermieter, Versorger, der Handyprovider und anderen Gläubigern stehen schnell mit unangenehmen Fragen und Mahnungen vor der Türe. Zudem gibt es auch am Bankautomaten und an der Ladenkasse kein Geld – mehr als unangenehm im Alltag.

Sinkende Bonität

Zahlungsverzug, Mahnverfahren oder am Ende gar Inkasso führen außerdem relativ schnell zu einer Verschlechterung Deiner Bonität. Bei eingeschränkter Zahlungsfähigkeit und sinkendem Score-Wert wiederum werden künftige Ratenzahlungen oder Kreditanfragen zum Problem. Ein Kreislauf, der bei Banken oder anderen Kreditgebern Kredite am Ende sogar unmöglich machen kann.

Steigende Belastung

Nicht zu vergessen sind aber auch die Mehrkosten. Daueraufträge, regelmäßige Lastschriften sowie die fälligen Dispozinsen drücken den Kontostand oft unbemerkt und automatisch immer wieder ins Minus. Und das kostet Geld!

Schon die Höhe der Dispozinsen unterscheiden sich von Bank zu Bank erheblich und weisen nicht selten zweistellige Prozentsätze auf. Wird das Giro- und Gehaltskonto über den vereinbarten Disporahmen hinaus belastet – was Banken sogar oft ohne Murren dulden – wird es richtig teuer. Dispokredit und Überziehungskredit sind die teuerste Art der Zwischenfinanzierung – hinzu kommen vielfach hohe Spesen der Banken.

So kannst Du Dein überzogenes Konto wieder ausgleichen

Ist Dein Konto bereits im Minus gelandet heißt es zunächst einmal Ruhe bewahren. Am wichtigsten ist es, das Problem möglichst offen und zeitnah anzugehen. Wende Dich am besten an Deinen Bankberater oder die Hotline der Direktbank und bespreche Sie die Situation mit einem Kreditexperten. In den allermeisten Fällen lässt sich rasche und passende Lösungen finden – entweder in Form von vorübergehenden Stundungen oder durch eine zinsgünstige Umschuldung. Hierbei stehen Dir gleich mehrere Möglichkeiten offen:

Kurzfristiger Kleinkredit

Wenn Du kurzfristige Liquiditätsprobleme hast, ist der naheliegendste Schritt, diese mit einem vorübergehenden Kleinkredit oder flexiblem Rahmenkredit zu lösen. Vor allem bei Direktbanken findest Du hier online im Internet zahlreiche günstige Angebote.

Langfristige Umschuldung

Steckt Dein Girokonto dauerhaft und mit höheren Summen in den roten Zahlen, ist es besser, das Minus mit einem preiswerten Ratenkredit abzulösen und komplett umzuschulden. Hierfür eignen sich günstige Sofortkredite und Online Schnellkredite: Deren Zinssätze sind meist nicht einmal halb so hoch wie die beim Dispokredit. So kannst Du die Kosten deutlich verringern, individuelle Summen und Laufzeiten helfen Dir zudem, die Monatsrate dem aktuell machbaren Budget anzupassen. Auch sorgen festgeschriebene Kreditzinsen für eine kalkulierbare Rückzahlung des Saldos und damit für Deine sichere Entschuldung. Als Sofortkredit ist die Auszahlung solcher Online-Darlehen – ähnlich wie beim Kleinkredit –meist innerhalb von 24 Stunden möglich.

Tipp: Voraussetzung für einen Kleinkredit oder Online-Darlehen ist in der Regel eine ausreichende Bonität. Solltest Du bereits einen negativen SCHUFA-Eintrag haben, kann es allerdings schwer werden, einen solchen Kredit zu Umschuldung zu erhalten. In diesem Fall hilft oft nur eine Unterstützung durch Familie und Freunde oder in Form eines Privatkredits.

Freier Privatkredit

Gibt es beim Bankkredit Probleme, kann ein freier Privatkredit die Lösung bringen. Auch ein Darlehen von privat zu privat ist heute eine vielfach genutzte weitere Möglichkeit, das Minus auf dem Konto auszugleichen. Privatkredite sind ebenfalls wesentlich günstiger als ein Dispokredit. Auch hier kannst Du Darlehenssumme, Laufzeit, Zinsen und monatliche Rate frei vereinbaren. Die Schulden werden ebenso Monat für Monat getilgt, bis Dein Privatkredit vollständig zurückgezahlt ist.

Tipp: Auch einen Privatkredit solltest Du möglichst schriftlich per Vertrag regeln. So sind alle nötigen Details rechtsverbindlich festgelegt und Du ersparst Dir im Fall der Fälle unnötige Streitigkeiten.

Fazit: Durch eine Umschuldung ist Dein Konto zeitnah wieder einsatzbereit. Der Kreditbetrag wird meist direkt auf das Konto überwiesen und – bei Bedarf – abzüglich des Überziehungsbetrags sogar als Guthaben gutgeschrieben. Vorteil dieser Lösung: Du sparst deutlich an Zinsen und kannst monatlich kleine Kreditraten vereinbaren.

Tipp: In unserem Kreditvergleichsrechner findest Du passende Minikredite oder Sofortkredite mit denen Du direkt online Dein Minus auf dem Konto ausgleichen und umschulden kannst.

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Quelle: Finanzfluss – YouTube

Das solltest Du nach erfolgreichem Kontenausgleich unbedingt tun

Ist Dein Konto durch Ablösung und Umschuldung wieder in den schwarzen Zahlen, solltest Du gleichzeitig die eigenen Finanzen überprüfen das Verhältnis zu Deiner aktuellen Bank überdenken. Unter Umständen hat die Überziehungssituation deutlich gemacht, dass Deine aktuelle Bank teuer und unflexibel ist – oder Dir gegenüber wenig Kulanz und Servicewillen gezeigt.

Wechsle zu einer günstigeren Bank: Gerade die Höhe der Dispozinsen ist oft ein Grund, die Bank zu wechseln. Im ersten Augenblick hört sich die mögliche Ersparnis zwar meist relativ gering an. Doch viele Banken verlangen für ihren Dispokredit noch immer deutlich mehr als zehn Prozent Dispozinsen pro Jahr. Hinzu kommen oft Gebühren für Kontoführung sowie die angeschlossene Kreditkarte. Hier kannst Du – je nach Bank – durch einen Wechsel Deines Giro- oder Gehaltskontos locker 50 Prozent und mehr Kosten sparen. Meist bieten Direktbanken ihre Girokonten völlig kostenlos an –hier geht die Eröffnung des Kontos online völlig digital.

Erstelle einen Haushaltsplan: Oft belächelt, im Alltag aber sehr hilfreich, ist ein konkreter Haushaltsplan. Hier kannst Du – zumindest für ein paar Monate – alle Einnahmen und Ausgaben genau festhalten und gegenüberstellen. Eine gute Möglichkeit die Ausgaben zu überwachen und ggf. zu überprüfen. Und das Ganze muss nicht mühsam per Hand geschehen – moderne Haushalts-Apps erledigen das nach wenigen simplen Eingaben heute praktisch automatisch für Dich. Fixe Voreinstellungen warnen Dich zudem, wenn Dein aktuelles Monatsbudget überschritten wird und geben Dir sogar Tipps, wo Du locker Geld einsparen kannst.

So kannst Du Überziehungen vorbeugen oder Deine SCHUFA verbessern

Natürlich ist es immer besser, Überziehungen zu vermeiden damit das eigene Konto erst gar nicht ins Minus rutscht. Dazu gibt es einfache Möglichkeiten. Das gilt übrigens auch, wenn Du Deine Bonität bei der Schufa überwachen und verbessern willst:

Überziehungen einschränken: Um frühzeitig eine Überschuldung durch den Dispokredit zu verhindern, empfiehlt es sich – in Absprache mit Deiner Bank – eine maximale Dispohöhe zu vereinbaren. Liegt diese beispielsweise nur bei 1.500 oder 2.500 Euro, kannst Du mit Deinem Konto nach wie vor finanzielle Engpässe überbrücken. Du läufst aber nicht Gefahr, das Konto zu sehr zu überziehen oder Dich sogar dauerhaft zu überschulden. Ein Monatsgehalt als Überziehungsrahmen ist im Alltag meist völlig ausreichend.

Sichere Einnahmen: Neben dem angesprochenen Haushaltsplan sind natürlich regelmäßige Einkünfte aus einem sicheren Arbeitsverhältnis ideal, um Überziehungen zu vermeiden und die eigene Bonität zu verbessern. Ist Deine Zahlungsfähigkeit dauerhaft in Ordnung, kannst Du beispielsweise auch durch einen Bankkredit liquide bleiben, falls das Geld durch unvorhergesehene Ereignisse einmal knapp werden sollte. Zudem werden Privatkredite von Eltern, Freunden oder Bekannten nicht bei der Schufa erfasst.

Überblick behalten: Auch ist es wichtig, immer den Überblick über seine aktuellen Finanzen zu behalten. Hast Du beispielsweise allzu viele Konten und Kreditkarten, gefährdest Du per se Deine Bonität bei Schufa und Banken. Auch lohnt es sich viele kleine Kredite oder spontane Ratenkäufe zu vermeiden oder zumindest einzuschränken. Diese überwacht die SCHUFA ebenfalls mit Argusaugen – gerade dann, wenn sie nicht regelmäßig abbezahlt oder angemahnt werden.

Bank wechseln trotz Minus auf dem Konto – auch das geht!

Was viele nicht wissen: Du kannst Deine aktuelle Bank auch dann wechseln, wenn Du dort mit Deinem Konto im Minus bist. Zwar bedeutet ein überzogenes Konto zunächst, dass man gegenüber seiner Bank eine Verpflichtung hat, die man sofort ausgleichen sollte. Du darfst aber parallel zu einer vorhandenen Überbeziehungssituation ein weiteres Konto eröffnen oder einen Kredit aufnehmen, falls die neue Bank Deinem Antrag auf Kontoeröffnung zustimmt. Allerdings kannst Du Dein altes Konto erst dann kündigen, wenn das Saldo komplett ausgeglichen wurde.

Tipp: Versuche nicht um jeden Preis, ein neues Konto oder schnelle finanzielle Lösungen zu finden, um den alten Dispokredit auszugleichen. Gerade Anbieter, die einen schnellen Kredit ohne SCHUFA versprechen, sind oft unseriös und solltest Du daher möglichst meiden. Solche Anbieter erkennst Du häufig an folgenden Merkmalen:

  • Es werden sehr niedrige Zinsen geboten, die oft nur als Lockangebot dienen.
  • Kosten und Bearbeitungsgebühren fallen bereits ohne Vertrag im Voraus an.
  • Antragsunterlagen sollen per Nachnahme bei der Post bezahlt werden.
  • Zum Abschluss werden teure Restschuldversicherungen verlangt.
  • Eine Geschäftsadresse bzw. ein Impressum sind nicht vorhanden.
  • Es gibt nur eingeschränkte Kontaktmöglichkeiten oder Hotlines mit hohen Gebühren.

Fazit zum Thema Konto im Minus – weniger ist mehr!

Ein Konto im Minus – das kann für Dich schnell unangenehme Folgen haben. Der Dispokredit beim eigenen Giro- und Gehaltskonto birgt hohe Kosten und erhöht Deine Überschuldungsgefahr. Daher solltest Du diesen möglichst nur in Notfällen einsetzen, die maximale Dispohöhe begrenzen oder das Konto zumindest schnell wieder ausgleichen.

Ist es dennoch passiert und das eigene Konto dauerhaft im Minus gelandet, gilt es überlegt und rasch zu handeln. Je nach Höhe der Disposchulden bieten kurzfristige flexible Kleindarlehen, die zinsgünstige Umschuldung durch Online Sofortkredite oder auch ein Privatkredit gute und dauerhafte Lösungsmöglichkeiten. Durch deutlich geringere Zinsen und eine passende monatliche Rückzahlrate werden die Schulden dabei Monat für Monat minimiert, Du bleibst finanziell unabhängig und Deine Bonität gerät nicht ernsthaft in Gefahr. Zudem lässt sich natürlich viel Geld sparen.

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